Wanderwege / Wandertipps
Nachfolgend führen wir Ihnen die wichtigsten Wanderrouten in unmittelbarer Nähe der Stadt Daun auf:
Startpunkt der Wanderungen ist jeweils das FORUM in Daun.
  • Rundweg 0: Philosophenweg um den Wehrbüsch 3,5 km
  • Rundweg 1: Daun - Zirbesplatz - Rengen - Boverath - Daun 9,5 km
  • Rundweg 2: Daun - Maubachweiher - Hörscheid - Darscheider Drees (Sauerbrunnen) Firmerich - Daun 11 km
  • Rundweg 4: Daun - Weinfelder Maar (Totenmaar) - Dronke-Turm -Gemündener Maar 6 km
  • Rundweg 5: Daun - Lieserpfad - Winkelbachtal - Weinfelder (Toten - ) Maar - Dronke-Turm - Gemündener Maar 9 km
  • Rundweg 6: Daun - Gemünden - Eifel - Ferienpark - Pützborn - Daun 7 km 
  • Rundweg 7: Daun - Pützborn - Nerother Kopf - Riemerich - Neunkirchen - Daun 13,5 km 
  • Rundweg 8: Daun - Josebachtall - Asseberghang - Steinborn - Neunkirchen - Feriendorf - Daun 12,5 km 
  • Rundweg 9: Daun - Asseberghang - Ernstberg (699 m) - Waldkönigen - Zirbesplatz - Daun 16 km 

Eine detaillierte Wanderkarte des Eifelvereins erhalten Sie gegen einen geringen Preis in unserem Hotel.

Unser Tipp:
Da sich die Lieser praktisch direkt vor unserer Haustür befindet empfehlen wir Ihnen eine Wanderung durch den bekannten "Lieserpfad", eine der schönsten Wanderwege der Eifel


Der Lieserpfad in der Nähe von Daun

Die gesamte Strecke von Daun nach Wittlich beträgt ca. 40 km.
Es empfiehlt sich, die Strecke in Tagesrouten aufzuteilen. Wir schlagen vor, die Strecke von Daun nach Manderscheid (16,5 km) und daran anschließend von Manderscheid nach Wittlich (23,5 km) zu erkunden.
Sie beginnen die Wanderung direkt von unserem Hotel aus und folgen der Lieserstraße der Beschilderung Lieserpfad - Maare - Winkelbachtal bis hin zum Gemündener Maar (Station 1).

Von dort geht es weiter auf dem Hauptwanderweg 3 des Eifelvereins, dem Oberen Lieserpfad, nach Weiersbach.
Hier führt der Weg an den Waldhängen oberhalb und in Sichtweite der Lieser, vorbei an der im Tal gelegenen Gruppenkläranlage Daun-Gemünden (Station 2).

Wir folgen dem Wirtschaftsweg in Richtung Weiersbach und folgen hier dem Tälerweg vorbei an der Weiersbacher Mühle, vorbei an einer Wehranlage bis zur Üdersdorfer Mühle (Station 4). Hier besteht Einkehrmöglichkeit.

Von dort weiter über die L 46 vorbei am Nasslagerplatz Üdersdorf (s. Bild) im Tal der Lieser nach Manderscheid: Station 5.


Der Nasslagerplatz in der Nähe von Üdersdorf

Die Stadt Manderscheid ist anerkannter heilklimatischer Kneipp-Kurort und verfügt über eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Zu nennen sind die Manderscheider Burgen (Bild), das Maarmuseum, das in der nähe gelegene Eckfelder Trockenmaar, in dem das "Eckfelder Urpferdchen" gefunden wurde u.a..
Die GEO-Route "Vulkaneifel" präsentiert dem Besucher die Formenvielfalt dieser von Vulkanen dominierten Landschaft.


Manderscheider Burgen

Dann geht es vorbei am Burgweiher, den Tafeln der GEO-Route und vorbei an mehreren Schutzhütten auf dem Hauptwanderweg 3 des Eifelvereins, dem unteren Lieserpfad.
Zweimal überqueren wir die Lieser, bis wir in Sichtweite der Schladter Mühle (Station 7) gelangen.
Noch heute wird hier elektrische Energie erzeugt, Mühlgraben und Wehr sind gut erhalten.


Die Wehranlage gehört mit zu den Wehranlagen, die im Rahmen eines EU-Projektes wieder für Fische und andere Wasserorganismen durchgängig umgebaut werden sollen.

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Wir folgen dem Pfad weiter bis zur Alten Pleiner Mühle. Das Gebäude wird heute als Gaststätte genutzt und befindet sich auf der anderen Gewässerseite. Die Mühle ist aber leicht über eine Brücke zu erreichen, und ein Besuch dort lohnt.
(Montag und Dienstag Ruhetag).


Alte Pleiner Mühle

Weiter geht’s auf dem Lieserpfad vorbei an der Abachsmühle, der Bohlensmühle bis zur Bastenmühle , die wegen Ihrem Hausgetränk auch "Viezmühle" genannt wird. Der Durstige kann sich hier niederlassen.


Abachsmühle Mühle

Nach nur mehr ca. 15 Minuten erreichen wir auf unserem Weg die letzte Station unserer Wanderung, die Stadt Wittlich.
Die Kreisstadt Wittlich mit ihren ca. 18000 Einwohnern ist Mittelzentrum für einen Einzugsbereich von ca. 60.000 Einwohner.
Gleich am Ortseingang kommen wir vorbei an der Brückenmühle, heute Bäckerei, mit ihrem mächtigen Wehr.
Mittels Turbinen wird hier elektrische Energie erzeugt, die für den Backbetrieb genutzt bzw. ins Stromnetz eingespeist wird.


Brücken-Mühle

Rechts befindet sich der Stadtpark der Kreisstadt Wittlich.

Weiter geht’s hinein in den Stadtbereich; dort bilden mächtige Mauern die Ufer der Lieser, sie stellen Hochwasserschutzanlagen der Stadt dar und wurden in den 60er Jahren zum Schutz der Fluten vom damaligen Wasserwirtschaftsamt gebaut.
Im Stadtgebiet existieren heute noch mehrere Wehranlagen ehemaliger Mühlen, die allerdings heute nicht mehr genutzt werden.

Weiter stadtabwärts fällt uns am linken Ufer das restaurierte Mühlrad und Kulturdenkmal der ehemaligen Maschinenfabrik Wintrich ins Auge.
Wir wandern nun noch ein Stück bis zur B 49 und beenden hier unsere Wanderung.

Nach Unterquerung der B 49 schlängelt sich die Lieser auf ihrem Weg zur Mosel durch Wiesenbereiche, die bei Hochwasser weit überflutet werden. Diese Bereiche sind wichtige Hochwasserrückhalteräume, sog. Retentionsräume, die der Wasserrückhaltung dienen und somit zur Abflachung der Hochwasserwellen beitragen. Die Lieser fließt weiter vorbei an der römischen Villa Altrich im weit geöffneten Tal der Wittlicher Senke bis sie in Lieser in die Mosel mündet.


Übersicht der Wanderroute